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Zugewinnausgleich im Todesfall und gesetzliches Ehegattenerbrecht

Eine Untersuchung de lege lata et ferenda
ISBN:
978-3-428-19446-9
Verlag:
Duncker & Humblot
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
25.03.2025
Reihe:
Schriften zum Bürgerlichen Recht
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
270
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Hinweis: Da dieses Werk nicht aus Österreich stammt, ist es wahrscheinlich, dass es nicht die österreichische Rechtslage enthält. Bitte berücksichtigen Sie dies bei ihrem Kauf.
§ 1371 Abs. 1 BGB statuiert den sog. »pauschalierten Zugewinnausgleich«. Gem. § 1371 Abs. 1 a.E. BGB ist völlig irrelevant, wer den höheren Zugewinn erzielt hat – das Gesetz gibt den eigentlichen Zugewinngedanken vollständig auf. Es kann also auch derjenige Ehegatte das pauschale Viertel erhalten, welcher im Scheidungsfall zugewinnausgleichspflichtig gewesen wäre. Die Arbeit geht der Frage nach, inwiefern die Regelung des § 1371 Abs. 1 BGB und in diesem Zusammenhang das gesetzliche Erbrecht des überlebenden Ehegatten insgesamt (§ 1931 BGB) umzugestalten sind. Die Arbeit widmet sich zunächst der Aufarbeitung, Darstellung sowie kritischen Begutachtung des geltenden Rechts. Darauf aufbauend wird untersucht, welche Regelungsmechanismen de lege ferenda zu empfehlen und wie diese auszugestalten wären. Im Ergebnis wird für den Ausbau des gesetzlichen Ehegattenerbrechts und die Durchführung eines realen Zugewinnausgleichs bei Auflösung der Ehe durch den Tod plädiert – unabhängig davon, ob der ausgleichsberechtigte oder ausgleichspflichtige Ehegatte vorverstirbt.
Biografische Anmerkung
Lukas Liebermann studied law at Heinrich Heine University Düsseldorf from 2015 to 2021. During his specialization studies, he was able to hone his skills in (international) family and inheritance law. Upon completing his studies, the author obtained his First State Examination. He then took up a position as a research assistant at the Chair of Private Law and Civil Procedure held by Prof. Dr. Katharina Lugani at HHU Düsseldorf, while pursuing his doctoral studies.