Zur Dogmatik der Anschaffungsnebenkosten
ISBN:
978-3-631-63830-9
Verlag:
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
06.08.2012
Reihe:
Europäische Hochschulschriften Recht
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
300
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Unter welchen Voraussetzungen sind Aufwendungen als Anschaffungsnebenkosten zu behandeln? Diese Frage wurde bislang unter Rückgriff auf das Erfolgsneutralitätsgebot beantwortet. Daran kann indes nicht festgehalten werden. Vielmehr ist das Vorsichtsprinzip zugrundezulegen. Basierend auf diesem Grundsatz stellen Aufwendungen Anschaffungsnebenkosten dar, wenn sie zu einer Werterhöhung des angeschafften Wirtschaftsguts führen. An diesen Vorgaben hat sich die Abgrenzung zu Herstellungskosten und Betriebsausgaben zu orientieren. Wendet man die dabei gefundenen Ergebnisse auf die Implementierung von ERP-Software an, so wird u.a. deutlich, dass Aufwendungen für das sogenannte Customizing als Anschaffungsnebenkosten zu behandeln sind.
Biografische Anmerkung
Britta Höwer, geboren 1984; Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Düsseldorf mit Schwerpunktbereich Steuerrecht und anglo-amerikanischem Begleitstudiengang (2003 bis 2008); Promotion an der Universität zu Köln, Institut für Steuerrecht; promotionsbegleitende Tätigkeit im Bereich des Steuerrechts in einer Rechtsanwaltskanzlei und einer Steuerberatungsgesellschaft; Veröffentlichung steuerrechtlicher Fachbeiträge.









