Zur Notwendigkeit und Umsetzung einer eigenständigen Strafbarkeit des Betreibens von digitalen Handelsplattformen.
ISBN:
978-3-428-19020-1
Verlag:
Duncker & Humblot
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
18.01.2024
Reihe:
Internetrecht und Digitale Gesellschaft
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
365
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Die Arbeit befasst sich mit dem 2021 neu geschaffenen Gesetz zur Strafbarkeit des Betreibens »krimineller Handelsplattformen im Internet« nach § 127 StGB. Der der Norm zugrundeliegende Gesetzgebungsprozess wird chronologisch aufgearbeitet und das konkrete Gesetz wird im Lichte der Informationstechnik, der Verfassungs- und Strafrechtsdogmatik, der Kriminologie sowie anhand praxisorientierter Gesichtspunkte analysiert und bewertet.
Konkret wird etwa beleuchtet, was unter einer Handelsplattform zu verstehen ist, wo die begrifflichen sowie zeitlichen Grenzen des tatbestandlichen Betreibens zu ziehen sind, worin der Unrechtskern des kriminellen Handelsplattformbetriebs liegt, welche Straftaten in ausreichender Weise mit dem Betrieb in Verbindung zu bringen sind oder welche Auswirkungen der gewählte Strafrahmen der Verbotsnorm auf ihre Auslegung hat. Auf der Grundlage der formulierten Kritik wird schließlich ein eigener Gesetzesentwurf de lege ferenda entwickelt.
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Biografische Anmerkung
Janick Haas studied law at the Philipps University of Marburg from 2014 to 2019, specialising in criminal law. He then worked as a research assistant at the chair of Prof. Dr. Jens Puschke LL.M. (King's College). He completed his doctorate in July 2023. Between 2022 and 2024, he completed his legal clerkship in Marburg. He has been working as a public prosecutor at the public prosecutor's office in Giessen since March 2025. His research focuses on cybercrime, property offences and the general part of criminal law.









