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Zwang als Grundübel in der Gesellschaft?

Der Begriff des Zwangs bei Friedrich August von Hayek
ISBN:
978-3-16-149365-2
Verlag:
Mohr Siebeck
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
03.12.2007
Reihe:
Untersuchungen zur Ordnungstheorie und Ordnungspolitik
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
254
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Grundbegriff des klassischen Liberalismus ist der Begriff der negativen Freiheit: Freiheit als Abwesenheit von Zwang. Doch was ist Zwang? Warum ist Zwang in der freiheitlichen Sicht ein Übel? Der liberale Nationalökonom und Sozialphilosoph Friedrich August von Hayek entwickelt in seiner Verfassung der Freiheit eine Bestimmung des Begriffspaars Freiheit und Zwang, die jedoch unvollständig bleibt und einige grundsätzliche Fragen an seine Moralphilosophie und Theorie der kulturellen Evolution aufwirft. Philipp Batthyány unternimmt den Versuch einer werkimmanenten Definition des Zwangsbegriffs Hayeks und einer Begründung für die Verwerflichkeit des Zwangs als Grundübel in der Gesellschaft. Unter Einbeziehung wesentlicher Teile des unveröffentlichten Nachlasses durchdringt der Autor Hayeks Gesamtwerk mit Blick auf die ihm zugrundeliegende Konzeption von Freiheit und Zwang und schließt damit eine wichtige Lücke in der Hayek-Forschung.
Biografische Anmerkung
Geboren 1968 in Genf; Studium der Philosophie an der Jesuitenuniversität Hochschule für Philosophie S.J., München; 2006 Promotion; 2018 Habilitation; Professor für Sozial- und Moralphilosophie an der Internationalen Akademie für Philosophie des Fürstentums Liechtenstein, IAP.