Anwaltsrhetorik in den Simpson-Prozessen
ISBN:
978-3-428-19529-9
Verlag:
Duncker & Humblot
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
28.08.2025
Reihe:
Sprache und Medialität des Rechts - Language and Media of Law
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
243
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Der Name O.J. Simpson steht in den 70er-Jahren für wuchtigen American Football, in den 80er-Jahren für eine aufstrebende Hollywood-Karriere, in den 90er-Jahren für einen Jahrhundertprozess – und heute für einen vermeintlichen Justizirrtum. 1995 wird Simpson vom Vorwurf freigesprochen, Nicole Brown und Ron Goldman ermordet zu haben. Zwei Jahre später verurteilt ihn ein Zivilgericht trotz nahezu identischer Beweislage zur Zahlung von USD 33,5 Millionen Schadensersatz. Die Arbeit untersucht beide Prozesse aus anwaltsrhetorischer Perspektive. In Anerkennung eines möglichen Hindsight Bias werden darüber hinaus fünf Faktoren aufgezeigt, die auch fernab von einer vermeintlichen Justizwillkür zum unterschiedlichen Ausgang beigetragen haben können: die Zusammensetzung der Geschworenengruppe, ein neues Beweismaß, neue Rhetoren, ein möglicherweise voreingenommener Richter sowie einige wenige neue Argumente. Eine Frage bleibt dagegen offen: War er’s – oder war er’s nicht?
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Biografische Anmerkung
Faras Mirhoseiny studied at Columbia Law School and the University of Mannheim. He completed his legal traineeship at the Higher Regional Court of Berlin (Kammergericht) and practices as an attorney in an international law firm, focusing on mergers and acquisitions.









