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Ausgleichsleistungen für Kulturgüterverluste während der Zeit des Nationalsozialismus in Frankreich

ISBN:
978-3-11-079123-5
Verlag:
De Gruyter
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
22.04.2024
Reihe:
Schriftenreihe der Forschungsstelle Provenienzforschung, Kunst- und Kulturgutschutzrecht
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
494
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Hinweis: Da dieses Werk nicht aus Österreich stammt, ist es wahrscheinlich, dass es nicht die österreichische Rechtslage enthält. Bitte berücksichtigen Sie dies bei ihrem Kauf.

Frankreich war 1998 einer der 44 Signatarstaaten der Washingtoner Erklärung. Die Frage, ob die Republik ihren Verpflichtungen aus dieser Erklärung nachgekommen ist, wird im Rahmen dieser Arbeit unter Auswertung der umfangreichen Fallpraxis näher beleuchtet. Im Unterschied zu anderen Staaten existieren in Frankreich mehrere rechtliche Instrumente und Verfahren zur Restitution von NS-Raubkunst: Neben heute noch geltenden Gesetzen aus der direkten Nachkriegszeit wurden nach 1998 weitere Regelungen – 2023 zuletzt ein Restitutionsgesetz – geschaffen, die erstmals einer systematischen Darstellung und kritischen Analyse unter rechtsvergleichenden Gesichtspunkten unterzogen werden. Dieser Band liefert auf diese Weise auch wichtige Orientierungspunkte für die Restitutionsdebatte in Deutschland und anderen Staaten.

Biografische Anmerkung

Johannes von Lintig studied law in Potsdam and Paris (Nanterre), since 2023 he has been a law clerk at the Higher Regional Court in Cologne.