Automatisierte Gesichtserkennung in der Strafverfolgung
ISBN:
978-3-7560-2294-6
Verlag:
Nomos
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
24.02.2025
Reihe:
Studien zum Strafrecht
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
352
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Der Einsatz automatisierter Gesichtserkennung in der Strafverfolgung steht nicht in einer dystopischen Zukunft bevor, sondern ist weltweit bereits in vollem Gange. In Deutschland setzen Bundeskriminalamt, Bundespolizei und Landespolizeibehörden seit rund zwei Jahrzehnten auf Gesichtserkennung, um unbekannte Verdächtige zu identifizieren. Die Autorin untersucht diese Ermittlungsmaßnahme aus der Perspektive des Verfassungsrechts, des Unionsrechts (einschließlich AI Act), der EMRK und des Strafprozessrechts sowie unter Berücksichtigung kriminologischer und empirischer Erkenntnisse. Sie argumentiert, dass für diese strafprozessuale Maßnahme keine Rechtsgrundlage besteht und erarbeitet einen Regulierungsvorschlag.
Die Arbeit wurde dreifach ausgezeichnet: mit dem Dr.-Heinz-Sebiger-Preis 2025, dem Preis der Deutschen Gesellschaft für Kriminalistik 2024 sowie dem renommierten Dr.-Feldbausch-Preis.
Schlagwörter
Künstliche Intelligenz
KI
Strafprozessrecht
Machine Learning
AI
Ermittlungsverfahren
AI Act
Tracking
Fahndung
Biometrie
Identifizierung
Eingriffsbefugnisse
criminal procedural law
Ermittlungsmethode
Polizeitechnologie
Identitätsermittlung
biometrische Fernidentifizierung
investigation measure
remote biometric identification









