Causa Simulata – Gesetzesumgehungen als Scheingeschäft.
ISBN:
978-3-428-18406-4
Verlag:
Duncker & Humblot
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
20.10.2021
Reihe:
Schriften zum Bürgerlichen Recht
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
168
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Gesetzesumgehungen werden von der herrschenden Ansicht unter dem deutschen Recht regelmäßig nicht als Scheingeschäft eingeordnet: Ein Umgehungsgeschäft sei in seinen intendierten Rechtsfolgen ernstgemeint, womit § 117 BGB keine Anwendung fände. Philipp Lerch stellt dieses Dogma in Frage. Insbesondere wird die Lehre von der Causa (Rechtsgrund) als qualifikationsentscheidendes, historisch gewachsenes Kriterium in ihrer historischen Dimension herausgearbeitet. Die Besonderheit von Umgehungskonstellationen wird in der Dissimulation einer rein fiktiven Causa gegenüber dem wirklich verfolgten Geschäftszweck identifiziert. Hierzu untersucht der Autor insbesondere die Rechtsnatur der Causa. Er kommt zu dem Schluss, dass eine solche Umgehungssituation rechtssystematisch mittels einer Anwendung der Lehre von der Simulation zu fassen ist. Hierdurch wird eine rechtliche Qualifikation erzwungen, die das dem geschäftlich verfolgten Zweck angemessene Normenregime Anwendung finden lässt.
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Biografische Anmerkung
Philipp Lerch studied law in Bielefeld, Münster and Sheffield (LL.M., United Kingdom). He graduated in 2018 with the First State Examination in Law. From 2018-2020 he worked as a research assistant at the Chair for Private Law and the Law of Digitalisation and Innovation (Prof. Dr. Paul T. Schrader).









