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Das absolute Folterverbot

Seine Grundlagen und die strafrechtlichen sowie strafprozessualen Folgen seiner Verletzung
ISBN:
978-3-631-57343-3
Verlag:
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
20.10.2008
Reihe:
Europäische Hochschulschriften Recht
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
252
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Hinweis: Da dieses Werk nicht aus Österreich stammt, ist es wahrscheinlich, dass es nicht die österreichische Rechtslage enthält. Bitte berücksichtigen Sie dies bei ihrem Kauf.
Gegenstand dieser Untersuchung ist eine Konstellation, in der einem in Polizeigewahrsam befindlichen Tatverdächtigen die Verursachung einer Lebensgefahr für einen Dritten zugerechnet wird, die mit Gewalt oder Gewaltandrohung zur Informationserpressung abgewendet werden soll. Ziel der Arbeit ist es, eine möglichst umfassende Beleuchtung dieser Problematik zu erreichen, so dass zunächst nach einem Überblick über die Geschichte der Folter, die Grundlagen des absoluten Folterverbots im Kontext des Völker- und Europarechts, des Verfassungsrechts sowie des Polizeirechts erörtert werden. Hieran schließt sich die Prüfung der Strafbarkeit der Folterhandlung durch einen Amtsträger an, wobei hier der Schwerpunkt auf den Tatbestand der Aussageerpressung sowie einer möglichen Rechtfertigung gelegt wird. Sodann werden die strafprozessualen Fragen diskutiert, die sich in dem gegen den Erpresser eingeleiteten Ermittlungs- und Strafverfahren ergeben. Eingehende Erörterung findet hier die Thematik des Beweisverwertungsverbots sowie eines Verfahrenshindernisses.
Biografische Anmerkung
Die Autorin: Michaela Möhlenbeck, geboren 1973, studierte Rechtswissenschaften an der Universität Freiburg im Breisgau. Nach dem Ersten juristischen Staatsexamen 1998 leistete sie ihr Referendariat am Landgericht Dresden ab. Das Zweite juristische Staatsexamen absolvierte sie im Jahr 2000. Seither ist sie als Rechtsanwältin in Dresden und als Dozentin an der Fachhochschule der Sächsischen Verwaltung in Meißen tätig.