Das Bestimmtheitsgebot im nationalen und internationalen Strafrecht am Beispiel des Straftatbestands der Verfolgung
ISBN:
978-3-8487-2947-0
Verlag:
Nomos
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
03.05.2016
Reihe:
Schriften zum Internationalen und Europäischen Strafrecht
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
436
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Strafnormen sollen genau festlegen, welches Verhalten verboten ist. Sarah Erne untersucht die Begrndung und die Reichweite des Gebots der Bestimmtheit von Strafnormen im deutschen Recht und im V�lkerstrafrecht. Es wird herausgearbeitet, dass man von der Geltung des Bestimmtheitsgrundsatzes im V�lkerstrafrecht erst nach 1945 sprechen kann. Inzwischen ist das Bestimmtheitsgebot in den Menschenrechten verankert und daher in seinem Kerngehalt f�r nationale Rechtsordnungen nicht mehr disponibel. Die Reichweite des Bestimmtheitsgebots ist nicht leicht zu erfassen; der Grundsatz ist letztlich selbst inhaltlich unbestimmt.
Beispielhaft f�r verschiedene andere v�lkerrechtlich gepr�gte Straftatbest�nde untersucht Sarah Erne den Tatbestand des Menschlichkeitsverbrechens der Verfolgung im deutschen Recht sowie im V�lkerstrafrecht; sie kommt zu dem Ergebnis, dass dieser Tatbestand dem Bestimmtheitsgebot nicht gerecht wird.
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