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Das Gewissen im Recht – oder: Wo kann das Gewissen noch Recht haben?

Eine Untersuchung zur Krise des modernen Gewissens und ihrer Bewaeltigung
ISBN:
978-3-631-82458-0
Verlag:
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
13.05.2020
Reihe:
Frankfurter kriminalwissenschaftliche Studien
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
290
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67,15 EUR (inkl. MwSt. zzgl. Versand)
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Hinweis: Da dieses Werk nicht aus Österreich stammt, ist es wahrscheinlich, dass es nicht die österreichische Rechtslage enthält. Bitte berücksichtigen Sie dies bei ihrem Kauf.

Das Gewissen befindet sich aufgrund der Tatsache, dass es feststehende allgemeingültige Maßstäbe des Guten in einer pluralistischen und säkularisierten Welt nicht mehr gibt, in einer Krise, welche nach Hannah Arendt im Nationalsozialismus kulminerte. Auf der anderen Seite hat jedoch die in Art. 4 GG garantierte Gewissensfreiheit nur dann eine Berechtigung, wenn der Staat nicht von einer absoluten Wahrheit und Gerechtigkeit ausgeht, da ansonsten nicht einzusehen wäre, warum das Gewissen diese unterschiedlich reflektieren dürfen sollte. Hier zeigt sich ein scheinbar nicht aufzulösendes Spannungsverhältnis, wird das Gewissen doch in vielen Situationen des Alltags virulent. Das Buch soll einen neuen Umgang mit dem Gewissen und seiner Bedeutung für das Recht aufzeigen.

Biografische Anmerkung

Lisa Mareike Ostendorf absolvierte ihr Studium der Rechtswissenschaft an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main mit dem Schwerpunktbereich Grundlagen des Rechts. Nach ihrem juristischen Vorbereitungsdienst in Frankfurt am Main ist sie seit dem Jahr 2020 Richterin in der hessischen ordentlichen Gerichtsbarkeit.