Das „Hirntod“-Konzept und der Tod des Menschen
ISBN:
978-3-7560-2388-2
Verlag:
Nomos
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
23.04.2025
Reihe:
Nomos Universitätsschriften Recht
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
923
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Die Behauptung, der „Hirntod“ sei ein sicheres Todeszeichen („Hirntod“-Konzept), ist die rechtliche Grundlage „postmortaler“ Organentnahmen. Wendet man die beweisrechtlichen Grundsätze zur Prüfung von Gerichtsgutachten auf das „Hirntod“-Konzept an, erweist es sich als unbegründet. Das gilt auch für die Richtlinien der Bundesärztekammer zur Feststellung des „Hirntodes“. Sie verstoßen gegen das Transplantationsgesetz.
Der Gesetzgeber hat selbst keine Definition von „Tod“ festgelegt. Die Behauptung, der „Hirntod“ zeige den Tod sicher an, kann dem Gesetz nicht entnommen werden. Unterzieht man die Argumentation zugunsten des „Hirntod“-Konzepts einer genauen Analyse, ergibt sich, dass Patienten mit Hirnfunktionsausfall keine Leichen sind.
Schlagwörter
Tod
Schwangerschaft
Death
Gutachter
Bestimmtheitsgebot
Person
Transplantationsgesetz
Existenz
Sachverständigengutachten
Desintegration
Intensivmedizin
Bundesärztekammer
Wesentlichkeitstheorie
TPG
Todeszeichen
Todesfeststellung
Transplantation Act
künstliche Lebenserhaltung
dying process
German Medical Association
artificial life support
Funktionsausfall
Kreislaufstillstand
Desintegration des Organismus









