Das Kindeswohl als Ausgangspunkt und Grenze der Elternschaft
ISBN:
978-3-428-19424-7
Verlag:
Duncker & Humblot
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
18.03.2025
Reihe:
Schriften zum Bürgerlichen Recht
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
421
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Seit den Anpassungen durch das Kindschaftsrechtsreformgesetz im Jahr 1998 blieben die abstammungsrechtlichen Regelungen im BGB weitgehend unverändert. Die geltende Rechtslage begegnet damit nicht mehr einer gewachsenen Vielfalt moderner Familienformen, die abseits des verschiedengeschlechtlichen Zwei-Eltern-Modells stehen. Eine grundlegende Reform der §§ 1591 ff. BGB wird insofern nicht nur gesellschaftlich-politisch, sondern auch vielfältig in der Rechtswissenschaft gefordert. Die Arbeit betont die Notwendigkeit, das Kindeswohl in den Vordergrund eines »Rechts der Eltern-Kind-Zuordnung« de lege ferenda zu stellen. Was dem Wohl des Kindes dient, wird unter Rückgriff auf entwicklungspsychologische und soziologische Erkenntnisse im Einzelfall ermittelt. Rekurriert wird auch auf rechtsvergleichende Elemente. Das Produkt der Arbeit stellt eine vollständige Neukonzeption des geltenden Abstammungsrechts auch unter der Einbeziehung von Leihmutterschaften und Mehrelternschaften dar.
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Biografische Anmerkung
Ole Lueg studied law at the Heinrich Heine University in Düsseldorf. After completing his first state examination in 2022, he worked as a research assistant in the »Empolyment & Incentives« practice group of an international law firm from February 2023 to February 2024. Following this activity, he returned to the Chair of Civil Law, Private International Law and Comparative Law as well as Private Insurance Law of Prof. Dr. Dirk Looschelders. Ole Lueg's doctoral thesis was accepted by the Faculty of Law of the University of Düsseldorf in the summer semester of 2024.









