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Das Recht der Römer und die Christen

Gesammelte Aufsätze in überarbeiteter Fassung
ISBN:
978-3-16-154031-8
Verlag:
Mohr Siebeck
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
14.07.2015
Autoren:
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
293
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Detlef Liebs untersucht, warum die Christen lange unter Roms Strafjustiz zu leiden hatten; aber auch, wie sie die Möglichkeiten des römischen Strafprozesses nutzten, um für ihren Glauben zu werben. Zudem zeigt er, wie ihr Missionieren schließlich erfolgreich war und Konstantins Wende zum Christengott ihm half, seine Macht zu legitimieren und zum Absolutismus auszubauen. Der Autor überprüft die Rückwirkungen dieses Umbruchs auf Rechtsordnung und gesellschaftliches Leben sowie die Verwicklung der Herrscher in heikle Glaubensfragen; neuartige Unruhen unter den Christen und zwischen Christen und Altgläubigen forderten die Ordnungsmacht heraus. Am Ende wird deutlich, wie sich die Führer der Christen als Sachwalter und Organe der staatlichen Ordnung einbinden ließen und das Christentum dem Zusammenleben auch unter den Germanenkönigen Halt gab.
Biografische Anmerkung
Geboren 1936; Studium der Rechtswissenschaften, alten Sprachen und Geschichte in Freiburg und Göttingen; 1962 Promotion; 1970 Habilitation; ordentlicher Professor für Römisches Recht, Bürgerliches Recht und Neuere Privatrechtsgeschichte in Freiburg i. Br.; Forschungsaufenthalte in Paris, Princeton/USA (1984/85 Member des Institute for Advanced Study) und Oxford (1989 Fellow des All Souls College). 2005 emeritiert. Corresponding Fellow der British Academy; korrespondierendes Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften; Dr. jur. h. c. (Zürich).