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Das Sondergericht am Hanseatischen Oberlandesgericht

Eine Untersuchung der NS-Sondergerichte unter besonderer Beruecksichtigung der Anwendung der Verordnung gegen Volksschaedlinge
ISBN:
978-3-631-53896-8
Verlag:
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
22.06.2005
Autoren:
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
348
Ladenpreis
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Die kurz nach der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten im Deutschen Reich errichteten Sondergerichte für Strafsachen gelten als typische Ausprägung des Unrechtssystems und werden häufig in einem Atemzug mit dem Volksgerichtshof genannt. Die Arbeit untersucht die Tätigkeit des Sondergerichts am Hanseatischen Oberlandesgericht anhand einer Auswertung der Hauptverfahrensregister, der Generalakten, der Personalakten und einer Stichprobe von zehn Prozent der Akten aller so genannten Volksschädlingsverfahren. Insbesondere wird der Frage nachgegangen, inwieweit in der Praxis die von den nationalsozialistischen Machthabern formulierten verfahrensrechtlichen Zielsetzungen erfüllt worden sind. Hierbei wird neben der Personalpolitik die Anwendung der Verordnung gegen Volksschädlinge einer eingehenden Untersuchung unterzogen. Diese nahm als so genanntes Kernstück des Kriegsstrafrechts die größte Bedeutung aller im Krieg erlassenen Sondergesetze ein.
Biografische Anmerkung
Der Autor: Can Bozyakali wurde 1974 in Hamburg geboren. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften promovierte der Autor und arbeitete als Lehrbeauftragter und Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Hamburg. Das Referendariat beendete er 2005 in Hamburg.