Das Strafrecht des Staatsnotstandes
ISBN:
978-3-465-03349-3
Auflage:
1., Aufl.
Verlag:
Klostermann, Vittorio
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
01.08.2004
Reihe:
Juristische Abhandlungen
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
686
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Die unklare Abgrenzung zwischen völkerrechtlichem Selbstverteidigungs- und strafrechtlichem Notrecht nach den Anschlägen auf die Doppeltürme des "World Trade Center" vom 11. September 2001, die bundesdeutsche Diskussion um die begrenzte Zulassung von Folter in außergewöhnlichen Situationen anhand des Falles Daschner/Gäfgen und die Renaissance des Freund/Feind-Denkens markieren zentrale Gegenwartsprobleme der Strafrechtswissenschaft, die auch die Notstandsfestigkeit ihrer Theoriebildung und Dogmatik auf die Probe stellen. Die Beantwortung der Frage, ob sich der Rechtsstaat trotz des Fehlens einer ausdrücklichen Ermächtigungsgrundlage auf eine übergesetzliche Rechtfertigung unter dem Gesichtspunkt des Staatsnotstandes berufen kann, wenn und soweit er in Grundrechte seiner Bürger eingreift, steht daher im Mittelpunkt der vorliegenden Untersuchung. Zu ihrer Beantwortung werden die verfassungs- und völkerrechtlichen Aspekte des Themas einbezogen, um auf den Widerspruch zwischen der beanspruchten Legitimität des Handelns und der Positivität des Rechts eine für die zukünftige Entwicklung des Strafrechts tragfähige Antwort zu finden.









