Facebook Pixel

Das Verblassen eines Makels

Das Nichtehelichenrecht der DDR als Teil der gesamtdeutschen Entwicklung
ISBN:
978-3-631-62906-2
Verlag:
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
05.06.2013
Autoren:
Bearbeiter:
Reihe:
Rechtshistorische Reihe
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
318
Ladenpreis
81,05 EUR (inkl. MwSt. zzgl. Versand)
Lieferung in 3-4 Werktagen Versandkostenfrei ab 40 Euro in Österreich
Hinweis: Da dieses Werk nicht aus Österreich stammt, ist es wahrscheinlich, dass es nicht die österreichische Rechtslage enthält. Bitte berücksichtigen Sie dies bei ihrem Kauf.
Die bloße Tatsache der nichtehelichen Geburt erwies sich über Jahrhunderte als ein rechtlicher und praktischer Nachteil für die Mutter und ihr Kind. Durch die zum 1. Januar 1900 Gesetz gewordenen Regelungen des BGB wurde die Situation der nichtehelichen Kinder kaum verbessert. Dabei blieb es im Wesentlichen bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges. Danach begann in den unterschiedlichen Gesellschaftssystemen in beiden Teilen Deutschlands, mit verschiedenen Zielsetzungen und Geschwindigkeiten, ein ernsthaftes und letztendlich erst nach der Wiedervereinigung erfolgreiches Ringen um die rechtliche Gleichstellung der nichtehelichen Kinder. Diesen von einer einheitlichen Rechtslage ausgehenden und dann in den beiden gegensätzlichen Gesellschaftssystemen getrennt verlaufenden Weg zur rechtlichen und tatsächlichen Gleichstellung der nichtehelichen Kinder, der letztlich erst nach der Wiedervereinigung abgeschlossen werden konnte, nachzuzeichnen, ist Ziel dieser Arbeit.
Biografische Anmerkung
Bernhard Klose wurde in Bonn geboren. Er studierte in Bonn und Münster Rechtswissenschaft, Geschichte und Politik. 1992 bestand er die Erste und 1996 die Zweite juristische Staatsprüfung. 1995 schloss er seine Promotion zum Dr. phil an der Universität Münster ab. Seit Mitte 1996 ist er in unterschiedlichen Funktionen im höheren Justizdienst des Freistaates Sachsen beschäftigt.