Das Vermieterpfandrecht de lege lata et ferenda.

Eine kritische Revision des gesetzlichen Sicherungsmusters.
ISBN:
978-3-428-18988-5
Verlag:
Duncker & Humblot
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
24.10.2023
Reihe:
Schriften zum Bürgerlichen Recht
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
366
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Das Vermieterpfandrecht war bereits in seinen Anfängen heftiger Kritik ausgesetzt, auch weil es in unserer Rechtsordnung bis heute als ein juristisches Unikum tituliert wird. Regulatorisch befindet sich das gesetzliche Sicherungsmuster im Spannungsgeflecht der widerstreitenden Interessen: Die Vorschriften sollen zum einen das Sicherungsbedürfnis des Vermieters in effizienter Form stillen; zum anderen soll der wirtschaftliche Spielraum des Mieters nicht übermäßig belastet werden.

Gerhard Schranner befasst sich mit der bis dato ungeklärten Architektur der §§ 562 ff. BGB und der elementaren Frage, ob die gesetzlichen Vorschriften gänzlich in die Rechtshistorie verabschiedet werden sollten oder ob einzelne Spielarten einer Neuvermessung und Neukonzeption beizubehalten sind. Um dies aufzudecken, werden die Regelungen unter einer rechtshistorischen, -theoretischen und -dogmatischen Optik de lege lata et ferenda beleuchtet und auf ihre Eignung im modernen Wirtschaftsverkehr untersucht.

Biografische Anmerkung
Gerhard Schranner studied law at the University of Passau and passed the First Legal Examination in January 2020. He then worked as a research assistant at the Chair of Civil Law and Civil Procedure Law while completing his doctorate. After his studies he completed his doctorate under the chair of Prof. Dr. Markus Würdinger. Since October 2022 he has been a legal trainee at the District Court of Traunstein.