Das »Wir« der AfD
ISBN:
978-3-593-51659-2
Verlag:
Campus
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
14.09.2022
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
279
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Die »Alternative für Deutschland« (AfD) erreicht durch zahllose Beiträge auf Facebook, Twitter, YouTube oder Instagram mehr Menschen als jede andere Partei in Deutschland. Als erste digitale Massenkommunikationspartei gelingt ihr – durch das Zusammenspiel von Provokation in journalistischen Massenmedien und Emotionalisierung in ihren eigenen digitalen Medien – die Maximierung öffentlicher Aufmerksamkeit.
Der Politik- und Kommunikationswissenschaftler Johannes Hillje zeigt mit dieser empirischen Analyse erstmals, wie die AfD ihre Kommunikation in Mobilisierung und Wahlerfolge verwandelt. Im Zentrum seines Buchs steht die Frage nach der kollektiven Identität, nach dem einenden Band zwischen Partei und Anhängerschaft, das die AfD mangels gesellschaftlicher Verankerung durch ihre Social-Media-Kanäle knüpfen muss. Das »Wir« der AfD besteht demnach primär aus soziokulturellen Merkmalen und birgt gesellschaftlichen Sprengstoff: Es wendet sich gegen Andere und ist emotional sowohl negativ (»Wir, die kulturell Bedrohten«) als auch positiv (»Wir, die Retter unserer Kultur«) aufgeladen.
Schlagwörter
Politik
Digitalisierung
Kommunikation
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Populismus
AfD
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Öffentlichkeit
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Rechtspopulismus
Bundestag
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Bundesrepublik
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Partei
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Identifikation
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Medialisierung
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Politikwisschenschaft
Biografische Anmerkung
Johannes Hillje hat an der London School of Economics einen Master in Politics and Communication erlangt und an der Universität Kassel promoviert; er arbeitet als selbstständiger Politik- und Kommunikationsberater für Ministerien, Parteien, Abgeordnete, Unternehmen und Verbände in Berlin. Hillje hat mehrere Bücher zu Populismus und politischer Kommunikation veröffentlicht und tritt regelmäßig als Experte in den Medien auf (u.a. Tagesthemen, Deutschlandfunk).









