Der Familienbegriff im deutschen Ausländerrecht
ISBN:
978-3-8487-6299-6
Verlag:
Nomos
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
08.01.2020
Reihe:
Internationales Recht der Gegenwart
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
327
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Das Werk behandelt die Frage, wie die Wirksamkeit eines Familienverhältnisses für einen Familiennachzug nach Deutschland festzustellen ist und trifft damit eine Schnittstelle zwischen öffentlichem Recht und Privatrecht. Die Verfasserin untersucht anhand dreier Fallgruppen des Familiennachzugs, ob und wie sich die europäischen Vorgaben in Form der Familienzusammenführungs- und Freizügigkeitsrichtlinie auf die Feststellung der rechtlichen Wirksamkeit dieses Familienverhältnisses auswirken. Geklärt wird dabei auch, welche Relevanz insbesondere öffentlichen Urkunden im Familiennachzugsverfahren zukommt. Anschließend zeigt sie anhand zahlreicher Beispiele die Wechselwirkungen zwischen dem Ausländer- und dem Privatrecht auf. Sie schlägt vor, in bestimmten Freizügigkeitsfällen, in denen die Wirksamkeit des Familienverhältnisses schon nach dem Kollisionsrecht eines anderen EU-Mitgliedstaates festgestellt worden ist, auf eine (erneute) Prüfung nach deutschem Kollisionsrecht zu verzichten.
Schlagwörter
EMRK
IPR
Freizügigkeit
Wirksamkeit
Familiennachzug
Lebenspartnerschaft
Personensorge
Verwandtschaft
Familienzusammenführung
Haager Kinderschutzübereinkommen
Eltern-Kind-Verhältnis
Familienbegriff
Beweiskraft
Schengen-Recht
hinkende Ehe
Schwägerschaftsverhältnis
Sorgeentscheidung
Eheinstitut
Institut der Ehe
Echtheitsprüfung
Aufenthaltungsrecht
unionales Freizügigkeitsrecht
öffentliche Urkunden
Familienverhältnis









