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Der Grundsatz der Schadenseinheit

ISBN:
978-3-631-59347-9
Verlag:
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
13.05.2009
Autoren:
Bearbeiter:
Reihe:
Schriften zum Verfahrensrecht
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
238
Ladenpreis
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Hinweis: Da dieses Werk nicht aus Österreich stammt, ist es wahrscheinlich, dass es nicht die österreichische Rechtslage enthält. Bitte berücksichtigen Sie dies bei ihrem Kauf.
Es ist eine Besonderheit des Schadensersatzrechts, dass Ansprüche bereits verjährt sein können, bevor sie mit der Leistungsklage geltend gemacht werden können. Verantwortlich hierfür ist der Grundsatz der Schadenseinheit. Danach «entstehen» alle vorhersehbaren Schäden einer einheitlichen schädigenden Handlung zugleich mit dem ersten konkret eingetretenen Schaden und unterliegen ab diesem Zeitpunkt der Verjährung. Um der drohenden Verjährung vorzubeugen, bleibt dem Geschädigten nur die Möglichkeit, gegen den Schädiger Feststellungsklage zu erheben. Gemessen an allgemeinen Grundsätzen erfolgen diese Feststellungsklagen zur Unzeit und sind
in vielerlei Hinsicht problematisch. Die Arbeit greift die teilweise in der Literatur geäußerte Kritik am Grundsatz der Schadenseinheit auf, zeichnet dessen Entwicklung nach und erörtert ausführlich die rechtlichen und sozialen Vorteile und Nachteile dieser Rechtsprechungspraxis, wie auch denkbarer Alternativen hierzu.
Biografische Anmerkung
Der Autor: Alexander Panier wurde 1977 in Kirn geboren. Er studierte Rechtswissenschaft in Mainz und Rom (Italien) und legte im Januar 2005 die Erste juristische Staatsprüfung in Mainz ab. Sein Referendariat verbrachte er 2005 bis 2007 im Oberlandesgerichtsbezirk Koblenz. Die Zweite juristische Staatsprüfung legte er im Mai 2007 in Mainz ab. Seit November 2008 arbeitet er als Rechtsanwalt in Frankfurt am Main.