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Der österreichische Protestantismus im Spiegel seiner Rechtsgeschichte

ISBN:
978-3-16-155227-4
Verlag:
Mohr Siebeck
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
11.07.2017
Autoren:
Reihe:
Jus Ecclesiasticum
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
347
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Hinweis: Da dieses Werk nicht aus Österreich stammt, ist es wahrscheinlich, dass es nicht die österreichische Rechtslage enthält. Bitte berücksichtigen Sie dies bei ihrem Kauf.
Karl W. Schwarz untersucht die Rechtsgeschichte des österreichischen Protestantismus. Zentrales Thema ist das Verhältnis von Staat und Kirche in seinem geschichtlichen Wandel. Der Autor spannt einen Bogen vom 16. Jahrhundert über die Gegenreformation und die Epoche des Geheimprotestantismus zur josefinischen Toleranz und zur sukzessiven Emanzipation der "Akatholiken" im 19. Jahrhundert. Er thematisiert die Protestantenpolitik der Habsburger, etwa am Beispiel der strukturellen Kernfrage, ob der römisch-katholische Landesherr über die Evangelische Kirche A.u.H.B. in Österreich kirchenregimentliche Kompetenzen beanspruchen konnte. Die Beiträge widmen sich aber auch Kirchenrechtlichen Weichenstellungen in der NS-Ära und nach 1945. In Exkursen werden das konfessionelle Eherecht und die Rechtsstellung der "Freikirchen" in Österreich - sowie über den territorialen Rahmen hinausgreifend - Toleranz und Religionsfreiheit im Donau- und Karpatenraum erörtert. Eine Erinnerung an den Lehrer Albert Stein schließt den Band ab.
Biografische Anmerkung
Geboren 1952; Assistent an der Ev.-theol. Fakultät der Universität Wien; 1986 Habilitation für Kirchenrecht; 1995 titl. Univ.-Prof.; Ministerialrat des Kultusamtes der Republik Österreich; seit 2000 ehrenamtlicher Direktor des Instituts für Kirchengeschichte des Donau- und Karpatenraumes an der Comenius-Universität Bratislava/Pressburg.