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Der Vertraulichkeitsschutz von Mediationsinhalten.

ISBN:
978-3-428-18003-5
Verlag:
Duncker & Humblot
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
20.08.2020
Reihe:
Schriften zum Prozessrecht
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
214
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Nach einer Analyse des materiell- und prozessrechtlichen Istzustandes des Vertraulichkeitsschutzes von Mediationsinhalten kommt die Arbeit zu dem Schluss, dass das Schutzniveau auf personeller Ebene derzeit unzureichend gewährleistet und in der Praxis ohne einen einheitlichen Mindeststandard umgesetzt wird. Ein allein an den Interessen der Medianden ausgerichteter Vertraulichkeitsschutz verkennt, dass Vertraulichkeit auch als verfahrenssystematische Grundlage von Mediation schützenswert ist. Es sollten daher u.a. alle Beteiligten einer Mediation zur Wahrung der Vertraulichkeit derjenigen Informationen verpflichtet werden, von denen sie nur aufgrund der Durchführung des Mediationsverfahrens Kenntnis erlangt haben. Zur Umsetzung dieser Erweiterung und der weiteren Ergebnisse der Erörterung des Sollzustandes, schließt die Arbeit mit einem Formulierungsvorschlag zur Umgestaltung von § 4 MediationsG sowie einer Mustervereinbarung für die Mediationsbeteiligten als privatautonome Schutzergänzung.
Biografische Anmerkung
After studying law at the Humboldt University in Berlin and completing her legal clerkship at the Berlin Court of Appeal, Amelie Schroth der Zweite was admitted to the bar in September 2017. From October 2017 to May 2019 she received her doctorate at the University of Potsdam. Since August 2019, Amelie Schroth der Zweite has been working in a law firm in Munich as a lawyer and certified mediator specializing in family and inheritance law.