Der Vorvertrag im Internationalen Privatrecht
ISBN:
978-3-631-55589-7
Verlag:
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
01.02.2007
Bearbeiter:
Reihe:
Studien zum vergleichenden und internationalen Recht / Comparative and International Law Studies
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
476
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Die Arbeit befasst sich mit der Frage, wie der Vorvertrag in das System des deutschen Internationalen Privatrechts einzuordnen ist. Hierbei stehen Kaufvorverträge über Immobilien des portugiesischen und brasilianischen Rechts im Vordergrund. Nach einer detaillierten Darstellung dieser Rechtsinstitute untersucht der Autor deren Qualifikation im Rahmen der Artt. 11, 27, 28 und 43 EGBGB und entwickelt Lösungen für Gerichte und die Vertragspraxis. Er favorisiert für Vorverträge grundsätzlich eine vom Hauptvertrag unabhängige Qualifikation. Besonderheiten ergeben sich jedoch bei Kaufvorverträgen des portugiesischen und brasilianischen Rechts mit dinglicher Wirkung, weil hier Art. 28 Abs. 3 EGBGB greift. Da sowohl das deutsche als auch das portugiesische und brasilianische Recht bei der Veräußerung einer Immobilie bei Ehegatten Zustimmungserfordernisse kennt, untersucht der Autor schließlich die kollisionsrechtliche Einordnung dieser Verfügungsbeschränkungen.
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Biografische Anmerkung
Der Autor: Nikolaus Geiben, geboren 1975 in Dillingen/Saar, studierte Rechtswissenschaften an den Universitäten Freiburg im Breisgau, Grenoble (Diplôme de Droit Français) und Heidelberg. Nach dem Ersten Staatsexamen war er wissenschaftlicher Assistent am Institut für Ausländisches und Internationales Privat- und Wirtschaftsrecht der Universität Heidelberg. Forschungsaufenthalte führten ihn im Rahmen eines DAAD-Stipendiums nach Lissabon und Rio de Janeiro. Nach seinem Referendariat beim Kammergericht in Berlin ist der Autor seit 2005 als Rechtsanwalt in Saarlouis tätig.









