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Der Weg zur richtigen Strafe

Kontinuitäten und Diskontinuitäten in Fragen der Straftheorie, Strafarten und Strafzumessung im wissenschaftlichen Diskurs von 1919 bis 1945
ISBN:
978-3-428-19693-7
Verlag:
Duncker & Humblot
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
25.02.2026
Autoren:
Reihe:
Kriminologische und sanktionenrechtliche Forschungen
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
314
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Im Mittelpunkt der Arbeit steht die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Strafzumessung in der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus. Die Strafzumessung war lange Zeit ein wenig berücksichtigtes Feld in der Strafrechtswissenschaft, obwohl viele grundsätzliche Theorien, z.B. zu Straftheorien oder zur Rolle des Ermessens, einen starken Einfluss auf die Bemessung der Strafe durch den Richter oder die Richterin haben. Anhand der vertretenen Straftheorien, der möglichen Strafarten, der Strafzumessungsgrundsätze und Strafzumessungstheorien untersucht die Arbeit, inwiefern die Kontinuitätsthese – also die Annahme, dass es durchgehende Entwicklungstendenzen in der Strafrechtswissenschaft des 20. Jahrhunderts gibt – auch für den größeren Bereich der Strafzumessung zutreffend ist und kommt zu dem Ergebnis, dass trotz aller Unterschiede in den Systemen und in der wissenschaftlichen Diskussion der Zeit die Tendenzen der Materialisierung, Ethisierung und Subjektivierung auch hier nachgezeichnet werden können.
Biografische Anmerkung
Claudia Everling studied law with a focus on contemporary legal history at Julius Maximilian University Würzburg and Humboldt University of Berlin. After passing her first state examination in 2011, she worked as a research assistant for Prof. Dr. Gerhard Seher at Freie Universität Berlin until 2018. She completed her legal clerkship at Kammergericht Berlin and passed her second state examination in 2020. Since 2021, she has been working at the Federal Ministry for Education, Family Affairs, Senior Citizens, Women and Youth in Berlin.