Die Zäsurwirkung von Urteilen bei der nachträglichen Gesamtstrafenbildung
ISBN:
978-3-7560-1946-5
Verlag:
Nomos
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
03.09.2025
Reihe:
Studien zum Strafrecht
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
567
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Werden in einem Urteil sowohl vor als auch nach einer früheren Verurteilung verübte Straftaten abgeurteilt, entfaltet die erste Verurteilung der herrschenden Meinung zufolge eine Zäsur, sodass zwei eigenständige Strafen auszusprechen sind. Gleiches gilt, wenn Straftaten abgeurteilt werden, die zwischen zwei früheren Verurteilungen begangen wurden, deren Straftaten untereinander gemäß § 55 StGB zu einer Gesamtstrafe zusammengefasst wurden. Diese zwei Konstellationen und ihre Abwandlungen (etwa bei Erledigung der Strafe aus der Vorverurteilung) stellt die Arbeit praxistauglich anhand von Skizzen dar und setzt sich mit Blick auf die Ratio der Gesamtstrafenbildung kritisch mit der Zäsurwirkung auseinander.
Schlagwörter
Konkurrenzen
Normenkollision
Gesamtstrafe
Mehrfachtäter
Realkonkurrenz
Zäsur
Tatmehrheit
caesura
Härteausgleich
frühere Verurteilung
mehrere Straftaten
Aburteilung einer Straftat
Strafenbildung
multiple offenders
asperity principle
hardship compensation
real competition
multiplicity of offenses
several violations of the law
subsequent total sentence
Total sentence
Asperationsprinzip
mehrere Gesetzesverletzungen
nachträgliche Gesamtstrafe









