Die Abstimmung zwischen kartellrechtlichen Geldbußen und Schadensersatzansprüchen
ISBN:
978-3-8487-7841-6
Verlag:
Nomos
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
10.02.2021
Reihe:
Wirtschaftsrecht und Wirtschaftspolitik
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
424
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Die Kartellbehörden verhängen regelmäßig Rekordgeldbußen gegen kartellbeteiligte Unternehmen. Anknüpfend hieran machen üblicherweise auch die Betroffenen Schadensersatz geltend, der betragsmäßig sogar über die Geldbußen hinausgehen kann. Das Unionsrecht versteht diese Schadensersatzansprüche jedoch nicht nur als Wiedergutmachung für die Betroffenen, sondern als gezieltes Instrument zur Verhaltenssteuerung: Die Schadensersatzansprüche wirken wie eine Bußgelderhöhung durch die Hintertür. Angesichts der Doppelbelastung wird vermehrt vor einem drohenden „Sanktions-Overkill“ gewarnt. Die Arbeit untersucht das Verhältnis zwischen den Sanktionsinstrumenten und unterbreitet einen Vorschlag für eine bessere Abstimmung zwischen Geldbußen und Schadensersatzansprüchen.
Schlagwörter
Wettbewerbsrecht
Kartellrecht
Prävention
Verhältnismäßigkeit
Private Enforcement
proportionality
Kartellschadensersatz
Kartellrechtsdurchsetzung
Kompensation
Abstimmung
Private Kartellrechtsdurchsetzung
Geldbußen
Doppelbelastung
fines
Nachtatverhalten
Kartellbußen
Kartellsanktionen
Kartellrechtliche Sanktionen
natural justice
Kartellbußgelder
Gesamtbelastung
Anrechnungsgrundsatz
Walt Wilhelm
cartel sanctions









