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Die Bestimmung strafbaren fahrlaessigen Verhaltens in der Forschung am Beispiel aerztlicher Humanerprobungen

Ein Beitrag zur methodischen Ermittlung und inhaltlichen Bestimmung von Sorgfaltspflichten in der Humanforschung
ISBN:
978-3-631-51651-5
Verlag:
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
10.12.2003
Autoren:
Bearbeiter:
Reihe:
Schriften zum Strafrecht und Strafprozeßrecht
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
220
Ladenpreis
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Die Ermittlung fahrlässigen Verhaltens wirft im Forschungssektor Fragen auf, da bei der Ersterprobung am Menschen ein Rückgriff auf Erfahrungswerte zum Gefährdungspotential sowie auf eine Bewertung des Verhaltens innerhalb des Verkehrskreises nicht möglich ist. Die Strukturdifferenz in der Gefahrenanalyse wirkt sich auf die Bestimmung der Voraussehbarkeit der Rechtsgutsverletzung aus. Zudem ist die Entscheidungshoheit über das erlaubte Risiko nach Meinung der Autorin einer Ethikkommission zu übertragen, die als entscheidungsbefugter Teil des Verkehrskreises medizinischer Forscher gelten kann. Mit dieser Institutionalisierungslösung ist eine Ermittlung sorgfältigen Verhaltens möglich. Die Problematik der Erfolgszurechnung erfordert dennoch eine spezialgesetzliche Erfassung der Humanforschung.
Biografische Anmerkung
Die Autorin: Jessica Däbritz wurde 1974 in Hagen geboren. Das juristische Studium erfolgte an der Universität Bochum, wo die Autorin als Mitarbeiterin an einem Lehrstuhl für Straf- und Strafprozessrecht beschäftigt war. Nach dem Abschluss des Referendariats im Bezirk des Oberlandesgerichts Celle im Jahr 2000 erhielt sie ein Promotionsstipendium und war bis zum Abschluss der Dissertation als Dozentin am Lehrgebiet Strafrecht an der Universität Hannover tätig. Seit 2003 ist die Autorin Referentin im Bundesministerium des Innern.