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Die Disponibilitaet des Rechtsgutes Leben in ihrer Bedeutung fuer die Probleme von Suizid und Euthanasie

ISBN:
978-3-631-36983-8
Verlag:
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
06.12.2000
Bearbeiter:
Reihe:
Frankfurter kriminalwissenschaftliche Studien
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
366
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Hinweis: Da dieses Werk nicht aus Österreich stammt, ist es wahrscheinlich, dass es nicht die österreichische Rechtslage enthält. Bitte berücksichtigen Sie dies bei ihrem Kauf.
Die Verfügung über die eigenen Rechtsgüter stellt einen Grenztopos der Strafrechtsdogmatik dar. Auf den ersten Blick scheint dieses Thema nicht besonders problematisch zu sein. Mit Ausnahme von Fällen, in denen gleichzeitig ein fremdes Rechtsgut gefährdet oder sogar verletzt wird, bleiben alle Fälle von Selbstverletzungen vom Strafrecht unberührt. Weiterhin bleiben in der Regel Eingriffe Dritter gegen fremde Rechtsgüter bei vorliegender Einwilligung des Opfers straflos. Anders wird jedoch die Disponibilität des Rechtsgutes Leben geregelt. Insbesondere die Regelung des § 216 StGB, in der die Tötung auf Verlangen unter Strafe gestellt wird, kompliziert die Problematik und gibt Anlaß zu einer kontroversen und interessanten Diskussion.
Biografische Anmerkung
Der Autor: Konstantinos Chatzikostas, geboren 1974, studierte Rechtswissenschaft in Thessaloniki. 1995 Universitätsabschluß, 2000 Promotion an der Universität Frankfurt am Main.