Die Grenzen zwischen Paternalismus und Liberalismus im modernen Rechtsstaat
ISBN:
978-3-7560-2221-2
Verlag:
Nomos
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
13.03.2026
Reihe:
Schriften zum Bio-, Gesundheits- und Medizinrecht
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
330
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Das zentrale Element des „Rechtspaternalismus“ ist nicht der Schutz des Einzelnen vor Selbstschädigung, sondern der staatliche Eingriff in das Selbstbestimmungsrecht und die Autonomie des Individuums. Rechtspaternalismus ist eine unvermeidliche Folge des Rechtssystems und kann nicht abgeschafft werden, solange dieses System besteht. Daher müssen die genauen Grenzen solcher Eingriffe festgelegt werden. Bei postmortalen Organspenden sind drei Aspekte wichtig: der Staatspaternalismus, der Schutz von Rechtsgütern und die Duldungspflicht im Notstand. Diese Grenzen zeigen auch die Grenzen des Rechtsliberalismus auf. Ziel dieser Arbeit ist es, neue Lösungsansätze aufzuzeigen.
Schlagwörter
Solidarität
Medizinrecht
Liberalismus
Menschenwürde
Autonomie
Selbstbestimmungsrecht
Notstand
Gewohnheitsrecht
Paternalismus
medical law
Organtransplantation
Verhältnismäßigkeitsprinzip
paternalism
Widerspruchslösung
Verrechtlichung
right to self-determination
Duldungspflicht
Zustimmungslösung
Sittengesetz
Leichnam
protection of legal interests
organ transplantation and removal
duty to tolerate
Organtransplantation und -entnahme
Rechtsgutsschutz
Informationslösung
Motivationslösung
Entscheidungsbereitschaft bei der Organspende
Postmortale Organspenden









