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Die junge Rechtsgeschichte

Kategorienwandel in der rechtshistorischen Germanistik der Zwischenkriegszeit
ISBN:
978-3-16-156546-5
Verlag:
Mohr Siebeck
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
25.09.2018
Reihe:
Beiträge zur Rechtsgeschichte des 20. Jahrhunderts
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
485
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In der Epoche zwischen etwa 1880 und 1930 durchliefen die Humanwissenschaften international einen tiefgreifenden Wandel und Umorientierungsprozeß . Auch die Rechtshistoriographie war während der Zwischenkriegszeit von einer engagierten Suche nach methodischen Neuanfängen gezeichnet. Mit dem Zusammenbruch der Monarchie sah sich insbesondere die sogenannte Germanistik nach 1918 abrupt der Krise des Historismus ausgesetzt; begleitet wurde dies von einem augenfälligen Generationenwandel unter den Gelehrten. Johannes Liebrecht identifiziert die unterschiedlichen Impulse und hauptsächlichen Erneuerungsdiskurse dieser Jahre und versucht, die Rechtsgeschichtswissenschaft in ihrem Prozeß der Modernisierung abzubilden.
Biografische Anmerkung
Geboren 1970; Studium der Rechtswissenschaft in Freiburg i. Br.; Staatsexamina 2001 und 2004; 2014 Promotion; 2018 Habilitation; seit 2013 Referent am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht, Hamburg.