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Die Medienprivilegien im Strafprozess

Zeugnisverweigerungsrecht und Beschlagnahmeverbot zum Schutz der Medien im Strafverfahren
ISBN:
978-3-631-58379-1
Verlag:
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
19.12.2008
Autoren:
Bearbeiter:
Reihe:
Frankfurter kriminalwissenschaftliche Studien
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
334
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Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Verhältnis zweier demokratischer Grundwerte zueinander, nämlich der Medienfreiheit einerseits und dem Interesse an einer effektiven Strafverfolgung andererseits. Anhand der §§ 53 I Nr. 5 und 97 V StPO beleuchtet die Autorin die Erfordernisse einer Abwägung zwischen der Gewährleistung einer freien Medienberichterstattung und der Ahndung schwerer Straftaten. Die Studie analysiert die derzeitige Gesetzeslage und arbeitet unter Berücksichtigung der Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts notwendige Änderungen heraus. Die Ergebnisse werden zu einem praktikablen Gesetzesvorschlag zusammengeführt, welcher die Konflikte zwischen dem Interesse an einer effektiven Strafverfolgung und dem Schutz der Medienfreiheit durch ausgewogene Regelungen auflöst.
Biografische Anmerkung
Die Autorin: Christina Bott wurde 1980 in Mainz geboren. Von 1999 bis 2004 studierte sie Rechtswissenschaften an der Universität Mainz und der Universität Konstanz. Ihr Referendariat absolvierte sie im OLG Bezirk Koblenz. Während der Promotion, die sie 2008 abschloss, arbeitete sie in einer Sozietät in Frankfurt am Main. Seit 2008 studiert sie an der University of Queensland (Australien).