Die Methodik des EuGH im Urheberrecht
ISBN:
978-3-16-154281-7
Verlag:
Mohr Siebeck
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
11.04.2016
Reihe:
Geistiges Eigentum und Wettbewerbsrecht
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
588
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Das Urheberrecht ist heutzutage europäisch geprägt. Der EuGH konkretisiert im Rahmen einer autonomen Auslegung zunehmend unbestimmte Rechtsbegriffe. Dies hat unter anderem Auswirkungen auf die Rechte der öffentlichen Wiedergabe und der öffentlichen Zugänglichmachung, den Werkbegriff und die Privatkopieschranke. Verena Roder systematisiert die EuGH-Rechtsprechung zum Urheberrecht und leistet einen Beitrag zur europäischen Methodik. Sie untersucht die Urteilsbegründungen des EuGH. Hervorzuheben sind die Ausführungen zur Bedeutung des Völkervertragsrechts mit seiner Direktivwirkung auf das europäische Sekundärrecht. Die rechtlichen Leitlinien, die der EuGH entwickelt, können im Urheberrecht auf eine Fülle von Konkretisierungsmaterial gestützt werden, auch auf einen systematischen Zusammenhang verschiedener Rechtsakte. Die Autorin arbeitet die besondere Bedeutung des vorgelegten Sachverhalts für die Auslegungsentscheidung heraus. Abgerundet wird die Untersuchung durch einen Blick auf die kompetenzrechtliche Problematik derartiger Vorlageentscheidungen.
Die vorliegende Arbeit wurde mit dem Telekom-Preis für Zivilrecht 2016 ausgezeichnet.
Die vorliegende Arbeit wurde mit dem Telekom-Preis für Zivilrecht 2016 ausgezeichnet.
Schlagwörter
Biografische Anmerkung
Geboren 1984; Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Bonn; Rechtsreferendariat am OLG Köln (Stammdienststelle Landgericht Bonn) mit Stationen in Düsseldorf und San Francisco; 2011 Zweite Juristische Staatsprüfung; wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Recht des Geistigen Eigentums und Wettbewerbsrecht der Universität Bonn; 2015 Promotion; derzeit als Rechtsanwältin in Bonn tätig.









