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Die neuen Staatsfeinde

Wie die Helfer syrischer Kriegsflüchtlinge in Deutschland kriminalisiert werden
ISBN:
978-3-8012-0451-8
Verlag:
Dietz, J.H.W., Nachf.
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
02.07.2014
Autoren:
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
200
Ladenpreis
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Menschen, die selbst einmal Flüchtlinge waren, holen ihre Frauen, Kinder und Verwandten aus dem syrischen Krieg illegal nach Deutschland. Dafür behandelt der deutsche Staat sie wie Verbrecher. Die Fluchthelfer – die "Schleuser" – werden von Regierung, Polizei, Justiz und Presse mit Terroristen und Mördern auf eine Stufe gestellt. In dem aktuellen Fall, den Stefan Buchen recherchiert hat, verlieren Behörden und die deutsche Flüchtlings- und Migrationspolitik jedes menschliche Maß. Die Angeklagten haben Pässe gefälscht, Grenzbeamte bestochen, Geld über Staatsgrenzen hinweg verschoben. Aber warum? Wie bewertet der deutsche Staat Verstöße gegen das Ausländerstrafrecht im Angesicht von Kriegsnot, Flucht und Vertreibung? Verstehen wir in Europa noch, was es heißt, Menschen unter Lebensgefahr in Sicherheit zu bringen? Darf es in Deutschland Gesetze und Behörden geben, die aus Taten, die Leben retten, schwere Verbrechen machen? Und können EU-Gesetzgebung und EU-Grenzregime dafür als Rechtfertigung dienen? Dieses Buch ist das Protokoll eines Skandals.
Biografische Anmerkung
Stefan Buchen, geb. 1969, Journalist beim ARD-Politikmagazin Panorama, ausgezeichnet u.a. mit dem Leipziger Preis für die Freiheit und Zukunft der Medien. Das Mediummagazin kürte ihn 2011 zum "Reporter des Jahres".