Die Notwendigkeit der Zuspitzung.
ISBN:
978-3-428-18046-2
Verlag:
Duncker & Humblot
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
30.09.2020
Reihe:
Verfassungstheoretische Gespräche
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
163
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Es ist Aufgabe der Verfassungstheorie, das Grundgesetz immer wieder neu und anders zu lesen. Gerade in Zeiten vermeintlicher Alternativlosigkeit ist es wichtig, verfassungsrechtlich zugespitzt zu argumentieren. Andernfalls werden wir nicht in der Lage sein, die sozialen und politischen, ökologischen und ökonomischen, technischen und kommunikativen Herausforderungen anzunehmen, vor denen wir heute stehen. Eine undogmatische und interdisziplinäre Verfassungstheorie versteht das Grundgesetz als eine Assemblage aus heterogenen Regelungen und diversen Regelungskomplexen, die zugespitzte Interpretationen und Erklärungen herausfordern. Es gibt daher keine Verfassungstheorie ohne Eigenschaften! Dies sollen die verfassungstheoretischen Diskussionen über die Verfassung der Natur, die Ästhetik der Verfassung, die Verteidigung unserer liberalen Verfassungsordnung gegen autoritäre Theorien und Politik sowie das Plädoyer für eine pluralistische Gesellschaft der Repräsentationen zeigen.
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Biografische Anmerkung
Jens Kersten studied law at the universities of Heidelberg, Leeds and Bonn. He worked as a postgraduate at the Faculty of Law, Humboldt University Berlin. Jens Kersten is professor for Public Law and Governance at the LMU Munich. His research focuses on bioethics and law, nature and society in the Anthropocene, digital governance and democracy, demographic change and social cohesion.









