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Die Palingenesie der römischen Vormundschaftsgesetze

ISBN:
978-3-631-66948-8
Verlag:
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
02.12.2015
Reihe:
Europäische Hochschulschriften Recht
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
201
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Hinweis: Da dieses Werk nicht aus Österreich stammt, ist es wahrscheinlich, dass es nicht die österreichische Rechtslage enthält. Bitte berücksichtigen Sie dies bei ihrem Kauf.
Die Möglichkeit, im klassischen römischen Recht Unmündigen und Frauen auf behördlichem Weg einen Vormund zu bestellen, geht auf die lex Atilia und die lex Iulia et Titia zurück. Diese Vormundschaftsgesetze sind der Nachwelt jedoch nicht erhalten. Die Autorin rekonstruiert einzelne Klauseln unter besonderer Berücksichtigung des sie prägenden sozio-kulturellen Rahmens. Als Grundlage dient hierbei das bekannte Phänomen der Verwendung sogenannter Spolien, also die Übernahme von Fragmenten aus älteren Gesetzen bei der Abfassung von neuen Gesetzen. So können aus den überlieferten normativen Quellen zur tutela decretalis einzelne Textteile, deren Ursprung sowohl in der lex Atilia als auch in der lex Iulia et Titia zu vermuten ist, gewonnen werden.
Biografische Anmerkung
Nikola Georgia Galaboff studierte Rechtswissenschaften an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Nach Tätigkeiten als Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Assistentin am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Römisches Recht und Antike Rechtsgeschichte in Erlangen wechselte die Autorin in den bayerischen Justizdienst zur Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth.