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Die Prüfungsbefugnis des Rechtspflegers im gerichtlichen Mahnverfahren am Beispiel der Geltendmachung von Inkassokosten als Nebenforderung

ISBN:
978-3-631-32900-9
Verlag:
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
01.03.1998
Reihe:
Europäische Hochschulschriften Recht
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
247
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Hinweis: Da dieses Werk nicht aus Österreich stammt, ist es wahrscheinlich, dass es nicht die österreichische Rechtslage enthält. Bitte berücksichtigen Sie dies bei ihrem Kauf.
Am Beispiel von Inkassokosten als Nebenforderung werden Bestehen und Umfang der Befugnis des Rechtspflegers zur Prüfung der im Mahnverfahren geltend gemachten Forderungen untersucht. Als Grundlage der Untersuchung werden die rechtlichen Rahmenbedingungen der Inkassotätigkeit einschließlich der anfallenden Kosten sowie die materielle Ersatzfähigkeit von Inkassokosten geklärt. Nach einer Darstellung der historischen Entwicklung des Mahnverfahrens sowie der gesetzgeberischen Intention folgt eine genaue Untersuchung von Rechtsgrundlagen und Umfang der Prüfungsbefugnis des Rechtspflegers. Im Ergebnis ist der Rechtspfleger zu einer eingeschränkten Sachprüfung berechtigt und verpflichtet. Bei der Geltendmachung überhöhter Inkassokosten als Nebenforderung im Mahnverfahren führt er eine Zugangskontrolle zum Mahnverfahren durch.
Biografische Anmerkung
Der Autor: Christopher Martin ist 1967 in Coburg geboren. Das Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Erlangen-Nürnberg schloß er im Jahr 1992 mit dem ersten juristischen Staatsexamen ab. Den Referendarsdienst leistete er am Landgericht Nürnberg/Fürth. Nach dem zweiten juristischen Staatsexamen 1994 nahm er eine Nebentätigkeit in der Anwaltschaft auf und erstellte parallel hierzu seine Promotion. Er ist derzeit als Syndikusanwalt in der Wirtschaft tätig.