Facebook Pixel

Die Staatsanwaltschaft als rechts- und kriminalpolitische Steuerungsinstanz im NS-Regime

Dargestellt am Beispiel des Kölner Sondergerichts von 1933-1945
ISBN:
978-3-8487-2047-7
Verlag:
Nomos
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
19.05.2016
Autoren:
Reihe:
Rheinische Schriften zur Rechtsgeschichte
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
423
Ladenpreis
112,10 EUR (inkl. MwSt. zzgl. Versand)
Lieferung in 3-4 Werktagen Versandkostenfrei ab 40 Euro in Österreich
Hinweis: Da dieses Werk nicht aus Österreich stammt, ist es wahrscheinlich, dass es nicht die österreichische Rechtslage enthält. Bitte berücksichtigen Sie dies bei ihrem Kauf.
Mit diesem Werk wird erstmalig die Rolle der Staatsanwaltschaft als Steuerungsinstanz in der NS-Diktatur analysiert. Der Autor untersucht, inwieweit der Anspruch der politischen Fhrung, die Anklagebeh�rden zur Leitinstanz einer nationalsozialistischen Rechtspflege umzubauen, in der Praxis umgesetzt wurde. Am Beispiel ihrer T�tigkeit am K�lner Sondergericht wird der Umgang der Staatsanwaltschaft mit ausgew�hlten Delikten erl�utert und ihre Bedeutung als Ermittlungs-, Einstellungs-, Anklage- und Gnadenbeh�rde dargestellt. Zudem wird ihre Funktion als Vermittlungsinstanz zwischen Reichsjustizministerium und lokaler Justiz sowie als Schnittstelle zwischen den Gerichten und den nicht-justiziellen Verfolgungsinstanzen wie insbesondere der (Staats-)Polizei untersucht. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei der Kriegszeit, in der die Staatsanwaltschaft neben wachsenden Steuerungsbem�hungen und kriegsbedingten Herausforderungen auch mit umfassenden gesellschaftspolitischen Anspr�chen konfrontiert war.