Die zentralen und dezentralen Rechtsschutzmoeglichkeiten des Einzelnen gegenueber Normen des materiellen Europaeischen Strafrechts
ISBN:
978-3-631-63615-2
Verlag:
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
19.01.2012
Reihe:
Europaeische Hochschulschriften Recht
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
302
Lieferung in 3-4 Werktagen
Versandkostenfrei ab 40 Euro in Österreich
Aufgrund der Europäisierung des Strafrechts und den Regelungen im Vertrag von Lissabon kommt der EU eine strafrechtliche Anweisungskompetenz zu. Die Mitgliedstaaten können demnach verpflichtet werden, ihr nationales Strafrecht entsprechend den Vorgaben einer EU-Richtlinie anzupassen. Im Buch wird untersucht, mit welchen prozessualen Mitteln ein potentiell betroffener Bürger ein deutsches Strafgesetz, das auf einer EU-Richtlinie basiert, gerichtlich überprüfen lassen kann. Das gegenwärtige Rechtsschutzsystem der EU, welches sich auf das Vorabentscheidungsverfahren und die Individualnichtigkeitsklage stützt, bietet jedoch im Bereich des Europäischen Strafrechts keinen effektiven Grundrechtsschutz. Daher kGrundrechtsschutz. Daher könnte die Reservekompetenz des Bundesverfassungsgerichts sowie des EGMR wiederaufleben.
Schlagwörter
Biografische Anmerkung
Michael Schiwek wurde 1978 in Hamburg geboren. Er studierte an der Universität Freiburg im Breisgau und war dort als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht tätig. Der Autor arbeitet seit 2008 als Rechtsanwalt in einer überregionalen Rechtsanwaltskanzlei in Hamburg.









