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Die Zerstörung des Nahen Ostens

Trump, Netanjahu, die Hamas und die neue Ordnung des Schreckens
ISBN:
978-3-608-98929-8
Auflage:
2. Druckaufl., 2026
Verlag:
Klett-Cotta
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
14.03.2026
Autoren:
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
256
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Israels längster Krieg und die Zukunft des Nahen Ostens

Der Nahe Osten vor einer neuen Ära der Gewalt. Israel setzt auf militärische Dominanz. Israel wie der Hamas nutzen Krieg mehr als ein Frieden. Netanjahu wird von biblischen Zionisten getrieben, Trump von christlichen Evangelikalen.. Umfassend schildert Rainer Hermann die Fronten und zeigt, wie die Region eine friedliche Zukunft finden kann. Die Golfaraber befürworten einen wirtschaftlich verbundenen Nahen Osten, dessen Wohlstand den Weg zum Frieden ebnet.

Der Vulkan des Palästinakonflikts schien erloschen, als er am 7. Oktober 2023 mit einer zerstörerischen Wucht wieder ausbrach, die im Nahen Osten alles in Frage stellt. Israel führt seither den längsten Krieg seiner Geschichte und greift auch arabische Staaten an. Scharfsinnig analysiert Rainer Hermann die neue geopolitische Lage und die wachsende Isolation Israels. Er zeigt, wie sich eine neue antiisraelische Achse formiert, wie Iran für weitere Kriege aufrüstet und warum die Region vor einem sich ausweitenden Flächenbrand steht. Zugleich entwirft er Perspektiven für eine mögliche Neuordnung des Nahen Ostens – jenseits von Gewalt und Konfrontation. Die Golfaraber setzen sich für einen ökonomisch vereinten Nahen Osten ein, der über Wohlstand zu Frieden führt. Doch die Politik Israels und der USA wie auch der Terror der Hamas werden von religiösen Phantasien befeuert. Ein hochaktuelles Buch zur brisantesten Konfliktzone der Welt.

Biografische Anmerkung

Rainer Hermann, geboren 1956, studierte Islamwissenschaft und Volkswirtschaft in Freiburg, Rennes, Basel und Damaskus. Als Korrespondent für die »Frankfurter Allgemeine Zeitung« berichtete er aus Istanbul und aus Abu Dhabi. Nach seiner Rückkehr 2012 in die Zentralredaktion in Frankfurt war er bis 2023 zuständiger Redakteur für die Berichterstattung über den Nahen Osten, die Türkei und die islamische Welt.