Eine liberale Kritik am Notrecht

Zaccaria Giacometti als Protagonist der Schweizer Notrechtsdebatte
ISBN:
978-3-16-153086-9
Verlag:
Mohr Siebeck
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
24.06.2014
Autoren:
Reihe:
Beiträge zur Rechtsgeschichte des 20. Jahrhunderts
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
248
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Zaccaria Giacometti hat viele bedeutende Beiträge zur Schweizer Staatsrechtslehre geleistet. Von besonderem Interesse sind dessen Untersuchungen zur Legitimität des Staatsnotrechts, die ihn über die Landesgrenzen hinaus bekannt gemacht haben. Seine Position zu diesem Thema ist jedoch noch nie umfassend und eingehend analysiert worden. Diese Lücke schließt Rafael Küffer, indem er politische, ökonomische und wissenschaftliche Kontexte von Giacomettis Äußerungen aufzeigt. Dadurch erscheinen Giacomettis Lehren in einem ganz neuen Licht. Auch in der heutigen Diskussion um Notrecht wird immer wieder auf Giacometti verwiesen. Dabei wird seine Position regelmäßig als liberal, positivistisch und der Lehre Kelsens nahe stehend gekennzeichnet. Rafael Küffer bringt auch in dieser Hinsicht neue Erkenntnisse, indem er darlegt, dass man mit einer solchen Etikettierung Giacomettis differenzierter und mitunter auch widersprüchlicher Argumentation nicht gerecht werden kann.
Für die vorliegende Dissertation wurde Rafael Küffer mit dem Professor Walter Hug Preis 2015 ausgezeichnet.
Biografische Anmerkung
Geboren 1978; Ausbildung zum Chemielaborant; Studium der Rechtswissenschaften in Bern, Poitiers (Frankreich) und Luzern; Anwaltspraktika und -zulassung; wissenschaftlicher Assistent am Institut für Rechtsgeschichte der Universität Bern und Tätigkeit als selbstständig praktizierender Anwalt; seit Ende 2012 Oberassistenz an der Universität Bern und Tätigkeit im Unternehmensrechtsdienst einer Schweizer Versicherung; 2013 Promotion.