Elemente waffenrechtlicher Zuverlässigkeit
ISBN:
978-3-428-19646-3
Verlag:
Duncker & Humblot
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
22.01.2026
Reihe:
Das Recht der inneren und äußeren Sicherheit
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
339
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Anschläge auf öffentliche Veranstaltungen lösen regelmäßig eine reaktive Gesetzgebung aus, die im Waffenrecht in immer strengeren Zuverlässigkeitsregelungen mündete. Auch in der Judikatur lässt sich zunehmend eine verschärfte Auslegung des Zuverlässigkeitsbegriffs beobachten. Gleichwohl blieb diese Rechtsfigur dogmatisch ungeklärt, was in der Rechtsprechung überwiegend zu negativen Beurteilungen führte und Kriterien für positive Feststellungen vermissen ließ. Der Autor geht dem Ursprung des Zuverlässigkeitsbegriffs nach, rekonstruiert seine Entwicklung und reflektiert die hierzu ergangene Rechtsprechung. Im Ergebnis handelt es sich bei der Zuverlässigkeitsprüfung um eine normative Risikoentscheidung über zukünftiges Verhalten. Hierzu entwickelt der Autor erstmals eine Dogmatik der personenbezogenen Gefährlichkeitsprognose, die aufgrund der notwendigen Berücksichtigung des Individuums bei Gefahrenvorfeldmaßnahmen die Erkenntnisse der Dogmatik des präventiven und des repressiven Handlungsfeldes in sich vereint.
Schlagwörter
Biografische Anmerkung
Yannik Hofmann is an attorney and partner at the law firm Asche Stein Rechtsanwälte in Hamburg. A hunter by practice, he engages with all issues of hunting and firearms law as well as adjacent areas in agricultural law from both practical and scientific perspectives. After studying law in Düsseldorf and Hamburg and completing his legal traineeship in Lübeck, he earned his doctorate at Friedrich Schiller University Jena in 2025.









