Emil Oprecht
ISBN:
978-3-9589059-7-9
Verlag:
Europa Verlage
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
09.11.2023
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
376
Lieferung in 3-4 Werktagen
Versandkostenfrei ab 40 Euro in Österreich
Der Verleger Emil Oprecht (1895–1952) verkörperte in einer Zeit, in der sich alle bedroht fühlten, die ausstrahlende Zuversicht, dass den großen Diktatoren die Macht nicht überlassen werden darf. Er war erfüllt vom Willen zu helfen, den er auch in anderen weckte. Oprecht und seine Frau Emmie beherbergten nicht nur ungezählte Flüchtlinge bei sich zu Hause und beschafften Visa und Pässe für viele von ihnen. Dadurch wurde das Verlagshaus und die Wohnung der Oprechts in der Zeit des Nationalsozialismus zur Anlaufstelle verfolgter Kunstschaffender und Intellektueller aus ganz Europa.
1925 gründete Oprecht seine Buchhandlung in Zürich und 1933 den berühmten Europa-Verlag. Zu den über hundert renommierten ExilautorInnen gehörten u.a. Else Lasker-Schüler, Heinrich Mann und Golo Mann, Ernst Bloch, Ignazio Silona und Max Horkheimer. Ihre Werke musste Oprecht oft gegen Druck aus dem Ausland und gegen die heimische Zensur verteidigen.
Franklin D. Roosevelt und Winston Churchill bedankten sich persönlich bei Oprecht für sein Engagement.
Schlagwörter
Schweiz
Nationalsozialismus
Juden
Zürich
NS-Zeit
Schriftsteller
Verleger
Verlagsgeschichte
Hochverrat
Nazizeit
Kunstschaffende
Arthur Koestler
Else Lasker-Schüler
Emigranten
Heinrich Mann
Max Horkheimer
Emil Oprecht
Emmie Oprecht
Golo Mann
Ernst Block
Ignazio Silone
Kurt Hirschfeld
Rämigasse
Exilautoren
Literatur in der NS-Zeit
Schriftsteller im Exil
antifaschistische Literatur









