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Erfahrungssätze im Strafprozess

Eine Untersuchung zu Erfahrungssätzen als Teil freier tatgerichtlicher Beweiswürdigung unter Einschluss ihrer revisionsgerichtlichen Kontrolle
ISBN:
978-3-7560-3081-1
Verlag:
Nomos
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
25.08.2025
Autoren:
Reihe:
Studien zum Strafrecht
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
330
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Die praktische Schwierigkeit der tatrichterlichen Entscheidungsfindung resultiert aus der Natur des Strafprozesses: Der Tatrichter muss einen vergangenen Sachverhalt beurteilen, den er nicht selbst wahrgenommen hat. Er ist daher auf Erfahrungssätze angewiesen, die ihm vermitteln, inwiefern Geschehensabläufe wahrscheinlich sind. Die Verfasserin zeigt die bislang wenig strukturierte Kategorisierung sowie defizitäre Terminologie von Erfahrungssätzen im Strafprozess auf. Unter Berücksichtigung erkenntnistheoretischer und strafprozessualer Grenzen der Wahrheitsermittlung entwickelt sie Kriterien zur Beurteilung ihrer Gültigkeit sowie eine allgemeingültige Begriffsbestimmung. Abschließend untersucht sie, inwiefern im Umgang mit Erfahrungssätzen ein revisibler Rechtsfehler vorliegen kann.