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Erich Kotte (1886-1961)

Kirchen- und Staatskirchenrechtliche Entwicklungen von der Weimarer Republik bis zum Ende der fünfziger Jahre in der DDR
ISBN:
978-3-16-154442-2
Verlag:
Mohr Siebeck
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
02.06.2016
Reihe:
Jus Ecclesiasticum
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
471
Ladenpreis
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Andreas P. Seidel untersucht das Wirken des Kirchenjuristen Erich Kotte, der Anfang der Zwanziger Jahre des 20. Jahrhunderts in das sächsische Landeskonsistorium eintrat und dort von 1945 bis 1957 als Präsident arbeitete.
Auf diese Weise erschließt er die kirchenrechtlichen und staatskirchenrechtlichen Entwicklungen in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens im genannten Zeitraum und im Kontext der deutschlandweiten Entwicklungen.
Welche kirchenrechtlichen Positionen vertrat Kotte, welche Erfahrungen machte er im Kirchenkampf und wie wirkten sich diese auf sein Schaffen aus? Andreas P. Seidel untersucht insbesondere die Prozesse der Landeskirche mit dem Freistaat Sachsen über die Staatsleistungen in der Weimarer Republik, den Kirchenkampf im Nationalsozialismus und den sogenannten "Zweiten Kirchenkampf" in der DDR sowie die Verfassungsreform der Landeskirche im Jahre 1950, welche maßgeblich von Erich Kotte mitgestaltet wurde.
Biografische Anmerkung
Geboren 1986; Studium der Rechtswissenschaften nebst wirtschaftswissenschaftlicher Zusatzausbildung in Bayreuth; 2015 Promotion (Halle-Wittenberg); seit 2015 als Rechtsanwalt in Chemnitz tätig.