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Familiengerichtliche Maßnahmen bei Gefährdung des Kindeswohls aufgrund religiös motivierten Verhaltens der Eltern

Ein Vergleich von deutschem und australischem Recht unter besonderer Berücksichtigung aktueller Fallgruppen aus der Rechtsprechung
ISBN:
978-3-631-73927-3
Verlag:
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
30.11.2017
Bearbeiter:
Reihe:
Forschungen zum deutschen und internationalen Erb- und Familienrecht
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
290
Ladenpreis
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Hinweis: Da dieses Werk nicht aus Österreich stammt, ist es wahrscheinlich, dass es nicht die österreichische Rechtslage enthält. Bitte berücksichtigen Sie dies bei ihrem Kauf.
Dieses Buch widmet sich dem Verhältnis von Familienrecht und Religion, einem Thema von höchster Aktualität. Die Autorin untersucht, wie das deutsche Recht auf religiös motiviertes Erziehungsverhalten reagiert, das mit gesetzlichen Vorgaben kollidiert, und prüft auf Grundlage eines Vergleichs mit der australischen Rechtsordnung, ob sich in dieser Beziehung Reformbedarf ergibt. Sie belässt es nicht bei der Betrachtung allgemeiner Handlungsmöglichkeiten der Familiengerichte, sondern zieht Rechtsprechung zu Fallgruppen wie etwa dem Homeschooling, der Beschneidung des männlichen Kindes und der Verweigerung von Bluttransfusionen durch Zeugen Jehovas heran.
Biografische Anmerkung
Sarah Jasmin Rüegg studierte Rechtswissenschaft an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Im Anschluss verfasste sie ihre Dissertation in Kiel und Melbourne. Ihr Rechtsreferendariat absolvierte sie in Schleswig-Holstein. Gleichzeitig ließ sie sich an der FernUniversität in Hagen zur Mediatorin ausbilden.