Fehlerfolgen im Vergabeverfahren
ISBN:
978-3-428-19698-2
Verlag:
Duncker & Humblot
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
04.03.2026
Reihe:
Beiträge zum Vergaberecht
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
504
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Das Vergabeverfahren birgt aufgrund seines unüberschaubaren Normengefüges ein nicht zu vernachlässigendes Fehlerpotenzial. Vor diesem Hintergrund untersucht die Arbeit die rechtlichen Konsequenzen, die sich aus einem Vergabefehler für das laufende Vergabeverfahren und den abschließenden Zuschlag ergeben. Da im Vergaberecht unterhalb der EU-Schwellenwerte weitestgehend vergabespezifische Rechtsschutz- und Fehlerfolgenregelungen fehlen, widmet sich die Arbeit vor allem der Frage, welche (allgemeinen) Regelungen hierzu existieren und ob sie den Anforderungen des Verfassungs- und Unionsrechts genügen. Die Arbeit bezieht dafür auch Randbereiche ein, wie etwa das Zuwendungsvergaberecht. Die Untersuchung legt dar, dass die Fehlerfolgen und Rechtsschutzmöglichkeiten in Abhängigkeit zur Rechtsnatur des (beabsichtigten) Zuschlags variieren. Sie gelangt zu dem Ergebnis, dass der derzeitige Status quo zwar rechtspolitisch kritikwürdig, rechtlich aber grundsätzlich nicht zu beanstanden ist.
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Biografische Anmerkung
Finn Knoblauch studied law at the Free University of Berlin and passed the First State Examination in Law in 2019. Following this, he worked as a research assistant at the Chair of Public Law, in particular Administrative Law, held by Prof. Dr. Thorsten Siegel at the Free University of Berlin, while pursuing his doctorate. At the same time he worked consecutively as a research assistant at two commercial law firms in the area of procurement law. Since August 2024, he has been a legal trainee at the Berlin Court of Appeal (Kammergericht). He received his doctorate in 2025.









