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Franzoesisches Zivilrecht und franzoesische Justizverfassung in den Hansestaedten Hamburg, Luebeck und Bremen (1806-1815)

ISBN:
978-3-631-55876-8
Verlag:
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
05.01.2007
Bearbeiter:
Reihe:
Rechtshistorische Reihe
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
408
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Hinweis: Da dieses Werk nicht aus Österreich stammt, ist es wahrscheinlich, dass es nicht die österreichische Rechtslage enthält. Bitte berücksichtigen Sie dies bei ihrem Kauf.
Im Jahre 1811 wurden die Hansestädte Hamburg, Lübeck und Bremen dem Empire einverleibt. Die Geltungszeit der französischen Rechtsordnung in den drei Stadtrepubliken wird in diesem Buch eingehend behandelt. Einer Untersuchung der von Seiten Frankreichs bereits 1807 und 1809 unternommenen Vorstöße zur Einführung der napoleonischen Kodifikation folgt ein ausführlicher Vergleich zwischen dem früheren städtischen Recht und den neuen Gesetzen. Bei der schließlich aufgezwungenen Übernahme der französischen Gesetzgebung waren die Städte bemüht, Modifikationen durchzusetzen. Einen weiteren Aspekt der Arbeit bildet die Praxis des neuen Rechts mit ihren Folgen für die regionale Rechtseinheit, Rechtssprache und Rechtswissenschaft. Schließlich werden die Auswirkungen der französischen Gesetzgebung auf die spätere Rechtsentwicklung untersucht.
Biografische Anmerkung
Der Autor: Jan Jelle Kähler wurde 1977 in Bad Oldesloe geboren. Er studierte Rechtswissenschaften und Geschichte in Rostock, Konstanz und Hamburg. Nach Abschluss des Ersten juristischen Staatsexamens in Hamburg promovierte er an der Universität zu Kiel. Seit 2005 ist der Autor Rechtsreferendar im Landgerichtsbezirk Flensburg.