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Gelingen und Scheitern zwischenmenschlicher Kommunikation

Semiotische Analyse von Kommunikationsmodellen am Beispiel des Werks von Samuel Beckett
ISBN:
978-3-7445-1194-0
Auflage:
1. Auflage
Verlag:
Herbert von Halem Verlag
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
13.01.2017
Autoren:
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
260
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Zwischenmenschliche Kommunikation ist für das gesellschaftliche Miteinander unverzichtbar und ein allgegenwärtiges Thema wissenschaftlicher und nicht-wissenschaftlicher Überlegungen. Viele der in diversen Ratgebern und Studien vertretenen Theorien beginnen ihre Ausführungen mit der Übertragung des informationstheoretischen Sender-Empfänger-Modells auf den Prozess der zwischenmenschlichen Verständigung. Dieses sehr populäre Modell weist aber nach Ansicht von Henrik Dindas gravierende Mängel auf. Der Autor stellt daher dessen (unbedachte) Übertragung in der vorliegenden Studie umfassend in Frage. Er stützt sich dabei auf semiotische Ansätze von Charles Sanders Peirce sowie der Würzburger Schule der Denkpsychologie – mit besonderem Fokus auf das Werk Karl Bühlers. Sprache avanciert dabei zum Medium der Selbsterfahrung des Menschen und veranschaulicht die Absurdität der bekannten Aussage, man könne »nicht nicht kommunizieren«. Dindas diskutiert prominente Kommunikationsmodelle und vergleicht diese mit dem Semiotik-Verständnis des irischen Schriftstellers Samuel Beckett, für den Kommunikation ein zentraler Aspekt in seinem Werk war.
Biografische Anmerkung
Dr. Henrik Dindas studierte Germanistik, Anglophone Studies und Kommunikationswissenschaft an der Universität Duisburg-Essen und wurde mit dieser Arbeit dort promoviert. Er arbeitet heute als Systemischer Coach.