Gemeiner Mann und Gemeines Recht
ISBN:
978-3-465-04333-1
Auflage:
2018
Verlag:
Klostermann, Vittorio
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
01.09.2018
Reihe:
Studien zur Europäischen Rechtsgeschichte
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
488
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Der Bauernkrieg von 1525 wurde bislang selten als Problem der Rechtsgeschichte wahrgenommen. Der Konflikt zwischen den Bauern und ihren Herren wird als politische Auseinandersetzung interpretiert, die in ihren 12 Artikeln formulierten Forderungen der Bauern gelten als religiöse Utopie. Das Buch stellt diese Auffassung in Frage und geht der Rolle des Rechts im Kontext des Bauernkriegs aus verschiedenen Blickwinkeln nach: Lässt sich der Konflikt als Auseinandersetzung über Rechtspositionen beschreiben? Wie nahmen die Bauern das Recht, wie das Recht die Bauern wahr? Welche Chancen und Risiken barg der Weg des Rechts für eine dauerhafte Konfliktlösung? Eine exemplarische Betrachtung des Streits um die Frondienste belegt die zentrale Bedeutung des Rechts für die Geschichte des Bauernkriegs.
The Peasants' War of 1525 has rarely been perceived as a problem of legal history. The conflict between the peasants and their masters is interpreted as a political dispute, the peasants' demands, expressed in their 12 articles, are considered religious utopia. The book challenges this view and examines the role of law in the context of the Peasants' War from different points of view: Can the conflict be described as a dispute about legal positions? How did the peasants perceive the law and how did the law perceive the peasants? What opportunities and risks did the law hold for the pursuit of lasting conflict resolution? An exemplary consideration of the dispute over the drudgery services proves the central importance of the law for the history of the Peasants' War.









